Whisky-Vorstellung: Longmorn 2002/2016, Gordon & MacPhail, 43% Vol.

Longmorn 2002/2016 (Gordon & MacPhail)

Das in der schottischen Speyside ansässige Unternehmen Gordon & MacPhail gehört zu den renommiertesten unabhängigen Whiskyabfüllern. Früher füllte das Unternehmen auch im Auftrag von Brennereien Whisky ab, der dann mit einem exklusiv für die Brennerei gestalteten Etikett versehen wurde. In dieser Tradition steht die „Distillery Label“-Serie, in der auch der hier vorgestellte Longmorn 2002/2016 erschien. Dieser Speyside Single Malt reifte für rund 14 Jahre in 1st Fill Sherry Hogsheads und wurde mit 43% Vol. abgefüllt. „Whisky-Vorstellung: Longmorn 2002/2016, Gordon & MacPhail, 43% Vol.“ weiterlesen

Whisky-Vorstellung: Aberlour 2006/2017, The Whisky Chamber, 54,1% Vol.

Aberlour 2006/2017 (The Whisky Chamber)

Die in der schottischen Speyside gelegene Brennerei Aberlour ist vor allem für ihre sherrylastigen Whiskys aus der a’bunadh-Serie (gälisch für „der Ursprung) bekannt. Einen ganz anderen Charakter als diese Abfüllungen aus 1st Fill Sherryfässern besitzt der hier vorgestellte Aberlour 2006, den der unabhängige Abfüller The Whisky Chamber im Frühjahr 2017 auf den Markt brachte. Denn dieser Single Malt reifte für gut zehn Jahre in einem ex Bourbon Barrel und wurde anschließend als Einzelfasswhisky mit einer Fasstärke von 54,1% Vol. abgefüllt. „Whisky-Vorstellung: Aberlour 2006/2017, The Whisky Chamber, 54,1% Vol.“ weiterlesen

Whisky Vorstellung: The Temple Bar Traditional Irish Whiskey, 40% Vol.

The Temple Bar Traditional Irish Whiskey

Pubs und Whiskey prägen die irische Kultur und früher war es daher üblich, dass jedes Pub auch einen eigenen Bar-Whiskey ausschenkte. Diese Tradition spiegelt sich im „The Temple Bar Traditional Irish Whiskey“ wider. Denn „The Temple Bar“ gehört nicht nur zu den bekanntesten Pubs Dublins, sondern ist seit 2015 auch als unabhängiger Abfüller tätig. Für seine „Temple Bar“ kreierte Pubbesitzer Tom Cleary einen Blended Whiskey, der dreifach destilliert und in Bourbon- und Portweinfässern ausgebaut wurde.  Abgefüllt wurde der Whiskesy mit 40% Vol. Alkohol. „Whisky Vorstellung: The Temple Bar Traditional Irish Whiskey, 40% Vol.“ weiterlesen

Whisky-Vorstellung: Irish Diamonds 2005, Small Batch No. 3, Alambic Classique, 59,0% Vol.

Irish Diamonds 2005, Small Batch No. 3 (Alambic Classique)

Es war der 17. März 2017, St. Patrick`s Day, als ich die „Irish Diamonds“-Serie von Alambic Classique kennen lernte. Kein anderer Tag hätte besser passen können, um diese Abfüllungen irischer Single Malts zu probieren, mit denen der unabhängige Abfüller Alambic Classique aus Bad Wörishofen neue Wege beschreitet. Zum ersten Mal füllte das Label drei irische Einzelfasswhiskeys ab. Alle drei Bottlings wurden 2005 gebrannt und stammen aus derselben Distillery, die allerdings nicht auf dem Etikett genannt werden darf. Der hier vorgestellte zwölfjährige Irish Single Malt (Irish Diamonds 2005 Small Batch No. 3) wurde für zwei Jahre in einem ehemaligen Bordeaux Rotweinfass nachgereift. „Whisky-Vorstellung: Irish Diamonds 2005, Small Batch No. 3, Alambic Classique, 59,0% Vol.“ weiterlesen

Fränkischer Whisky mit schottischem Charakter: Elch Whisky Thuisbrunn feiert seine Premiere

Georg Kugler (links) und Harald Schieder präsentieren den ersten Elch Whisky „Torf vom Dorf“.

Das Whiskyland Franken ist um ein Juwel reicher. Am 21. Juli 2017 feierte der Thuisbrunner Elch Whisky seine Premiere. Zehn Jahre nach Eröffnung seiner Brauerei präsentierte Braumeister und Edelbrandsommelier Georg Kugler den rund 600 Gästen seine ersten drei Abfüllungen: „Fass Nr. 1“, „Fass Nr. 8“ und seinen ersten „Torf vom Dorf“. „Fränkischer Whisky mit schottischem Charakter: Elch Whisky Thuisbrunn feiert seine Premiere“ weiterlesen

Whisky-Vorstellung: Mackinlay`s Shackleton The Discovery Edition, Blended Malt Whisky, 47,3%Vol.

Mackinlay`s Shackleton – The Discovery Edition

Im August 1907 stach das britische Expeditionsschiff „Nimrod“ in See. Unter der Leitung des Polarforschers Sir Ernest Shackleton nahm die Nimrod Kurs in Richtung Antarktis auf. An Bord waren auch einige Kisten mit schottischem Whisky: Mackinlay`s Rare Old Highland Malt – damals ein Klassiker unter den Highland Malt Whiskys, der aus der in den 1980er Jahren abgerissenen Glen Mhor Distillery stammte.

Als Shackleton und sein Team rund 18 Monate später zurück in ihre Heimat segelten, ließen sie einige Flaschen dieses Whiskys unter dem Boden ihres Basislagers zurück. In den hölzernen Kisten, in Papier und Stroh eingeschlagen, lagen die Flaschen knapp einhundert Jahre im ewigen Eis und wurden von ihm perfekt konserviert. Erst im Februar 2007 barg ein neuseeländisches Forscherteam die Whiskykisten aus dem Eis der Antarktis. „Whisky-Vorstellung: Mackinlay`s Shackleton The Discovery Edition, Blended Malt Whisky, 47,3%Vol.“ weiterlesen

Whisky-Vorstellung: Glenallachie 2008, Whisky-Club Fränkische Schweiz, Club Whisky No. 2, 60,1%Vol.

Glenallachie 2008 (Whisky Club Fränkische Schweiz - Club-Whisky No. 2)
Glenallachie 2008 (Whisky Club Fränkische Schweiz – Club-Whisky No. 2)

Das Verkosten von Whisky kann manchmal richtig anstrengend sein. Vor allem dann, wenn man unter verschiedenen Whiskys am Ende einen Sieger auswählen soll.

Für unseren zweiten Club-Whisky standen insgesamt vier Single Malts zur Auswahl (zwei schottische und zwei irische). Die Qualität stimmte bei allen und jeder Whisky schickte seinen eigenen, unverwechselbaren Charakter ins Rennen. Durchgesetzt hat sich schließlich ein 8-jähriger Single Malt aus der schottischen Speyside – auch wenn die Entscheidung sehr knapp war. „Whisky-Vorstellung: Glenallachie 2008, Whisky-Club Fränkische Schweiz, Club Whisky No. 2, 60,1%Vol.“ weiterlesen

Whisky-Vorstellung: Miltonduff 2006, The Whisky Chamber, 59,4%Vol.

Miltonduff 2006/2017 (The Whisky Chamber)
Miltonduff 2006/2017 (The Whisky Chamber)

Es waren wohl Mönche, die vor vielen hundert Jahren zum ersten Mal „uisge beatha“, „Wasser des Lebens“, brannten. Als Missionare brachten sie nicht nur die Bibel, sondern auch altes Wissen über die Destillation nach Irland und Schottland. Die in der Speyside gelegene Miltonduff Distillery, die 1824 auf dem Gelände eines Benediktinerklosters errichtet wurde, erinnert an diese Ursprünge. Auch wenn heute keine Verbindungen mehr zwischen Brennerei und Kloster bestehen.

Als Unternehmen des französischen Spirituosenkonzerns Pernod Ricard produziert die Miltonduff Distillery für den Ballantine`s Blend, füllt aber auch eigene Single Malts ab. Neben den Originalabfüllungen finden sich auch unabhängige Whiskyabfüllungen auf dem Markt. So auch der 10jährige Miltonduff 2006, den Thomas B. Ide Anfang 2017 für sein Label The Whisky Chamber abfüllen ließ. „Whisky-Vorstellung: Miltonduff 2006, The Whisky Chamber, 59,4%Vol.“ weiterlesen

Whisky-Vorstellung: Port Askaig Sherry Cask, Speciality Drinks, 45,8% Vol.

Port Askaig 15 Sherry Cask (Speciality Drinks)
Port Askaig 15 Sherry Cask (Speciality Drinks)

Das kleine Hafendorf Port Askaig liegt an der Ostküste der Insel Islay. Im Norden des Dorfes liegen die beiden Brennerein Caol Ila und Bunnahabhain. Eine Port Askaig Distillery gibt es nicht. Allerdings verwendet der unabhängige Abfüller Speciality Drinks aus London den Namen Port Askaig als Markenzeichen für seine rauchigen Islay Single Malts, deren genaue Herkunft aber offen bleibt.

Anfang 2017 erschien mit dem Port Askaig 15 Sherry Cask ein Single Malt, der ausschließlich in First Fill Oloroso Sherryfässern reifte. Abgefüllt wurde der Whisky mit natürlicher Färbung, nicht kühlfiltriert und mit einem Alkoholgehalt von 45,8%Vol. „Whisky-Vorstellung: Port Askaig Sherry Cask, Speciality Drinks, 45,8% Vol.“ weiterlesen

Whisky-Vorstellung: Mortlach 1996/2017, Alambic Classique, 54,2%Vol.

Mortlach 1996 (Alambic Classique)
Mortlach 1996 (Alambic Classique)

Den Mortlach 1996 des unabhängigen Abfüllers Alambic Classique probierte ich im März 2017 auf der Nürnberger Whisk(e)ymesse The Village zum ersten Mal. Erst wenige Tage zuvor war der Whisky in Deutschland angekommen. Allerdings gehörte er schon seit vielen Jahren zum Lagerbestand von Hermann Suppanz, dem Gründer und Eigentümer von Alambic Classique. Als erfahrener Whiskyabfüller legt der Allgäuer großen Wert auf die Balance seiner Single Malts. Nach gut zwanzig Jahren in einem ehemaligen Oloroso-Sherryfass schien Anfang 2017 der perfekte Zeitpunkt gekommen, um den Whisky als Einzelfasswhisky abzufüllen. Nicht kühlfiltriert, in Fassstärke und mit natürlicher Färbung feierte der Mortlach 1996 auf der Nürnberger Messe seine Premiere. „Whisky-Vorstellung: Mortlach 1996/2017, Alambic Classique, 54,2%Vol.“ weiterlesen