Whisky-Vorstellung: Craigellachie 2002 – Dark Treacle Fondant, Wemyss Malts, 46%vol.

Craigellachie 2002 - Dark Treacle Fondant (Wemyss Malts)
Craigellachie 2002 – Dark Treacle Fondant (Wemyss Malts)

Wemyss Malts ist ein unabhängiger Abfüller aus Schottland, der bereits mit dem Namen, den er seinen Einzelfassabfüllungen gibt, ihren Charakter beschreiben will. “Dark Treacle Fondant” heißt der Craigellachie 2002, der 2014 nach 12 Jahren in einem Sherry Butt abgefüllt wurde und auf 804 Flaschen limitiert ist. Natürlich weckt das sofort Assoziationen nach Schokoladenguss, Honig und überhaupt nach Süße. Ich lernte den Craigellachie 2002 von Wemyss Malts zuerst bei einem Tasting im Laden von Andreas Hertl (Scotch Broth) in Fürth kennen, wo ich anschließend auch gleich eine Flasche für 62 Euro kaufte. “Whisky-Vorstellung: Craigellachie 2002 – Dark Treacle Fondant, Wemyss Malts, 46%vol.” weiterlesen

Whisky Vorstellung: Springbank 1993, Originalabfüllung für The Whisky Chamber, 55,7%vol.

Springbank 1993 (Originalabfüllung für The Whisky Chamber)
Springbank 1993 (Originalabfüllung für The Whisky Chamber)

Der Springbank 1993, der für den unabhängigen Abfüller The Whisky Chamber aus Rheinfelden abgefüllt wurde, gehört zu meinen Entdeckungen der diesjährigen Nürnberger Whisk(e)y-Messe. Dort probierte ich diesen 21-jährigen Single Malt aus Campbeltown am Stand von Thomas Ide und war vom ersten Riechen und dem darauf folgenden ersten Schluck total begeistert. Mit knapp 300 Euro für eine 0,7l-Flasche hat diese Einzelfassabfüllung eines ex-Bourbon Hogsheads allerdings einen stolzen Preis. Zum Glück konnte ich ein 0,1l-Sample davon bekommen, um nicht nur einen kurzen Messe-Eindruck von diesem Single Malt zu behalten. “Whisky Vorstellung: Springbank 1993, Originalabfüllung für The Whisky Chamber, 55,7%vol.” weiterlesen

Whisky-Vorstellung: Port Charlotte Heavily Peated 10, Originalabfüllung, 46%vol.

Port Charlotte Heavily Peated 10
Port Charlotte Heavily Peated 10

Der Port Charlotte Heavily Peated 10 stammt, wie es sich für einen rauchigen Whisky gehört, von der schottischen Insel Islay. Destilliert wurde er bei Bruichladdich, einer Brennerei, die sich bis 2013 in Privatbesitz befand und in der neben nichtrauchigen Whiskies auch der rauchigste Single Malt überhaupt hergestellt wird: der Octomore.

Extrem rauchige Whiskies gehören normalerweise nicht zu meinen Favoriten, trotzdem hat mich der Port Charlotte Heavily Peated 10 neugierig gemacht. Schließlich durfte er sowohl in ehemaligen Bourbon als auch in ex-Sherryfässern reifen und fand seinen Weg ungefärbt und unfiltriert mit 46%vol. in die Flasche. Und das bekommt man nicht bei allen Originalabfüllungen. Schade, dass dieser Whisky mittlerweile nicht mehr auf dem Markt ist und durch einen Single Malt ohne Altersangabe abgelöst wurde. “Whisky-Vorstellung: Port Charlotte Heavily Peated 10, Originalabfüllung, 46%vol.” weiterlesen

Besichtigung der Brennerei “Slyrs” (August 2015)

Die Brennerei Slyrs am Schliersee
Die Brennerei Slyrs am Schliersee

Es ist ein stechend heißer Augustvormittag, als wir mit unserem Auto am Ufer des Schliersees entlangfahren. Rechts von uns glitzert das Wasser des Sees in der Sonne, die Berge strecken sich in den strahlenden Himmel und auf der linken Straßenseite taucht das Schild der ersten bayerischen Whiskydestillerie auf: Slyrs. Benannt wurde die 1999 gegründete Whiskybrennerei nach dem alten Namen des Schliersees. Slyrs, so nannten Mönche den See, als sie ihn im achten Jahrhundert entdeckten. “Besichtigung der Brennerei “Slyrs” (August 2015)” weiterlesen

Whisky-Vorstellung: Tullibardine 2006, The Whisky Chamber, 59,3%vol.

Tullibardine 2006 (The Whisky Chamber)
Tullibardine 2006 (The Whisky Chamber)

In der Flasche sieht der Tullibardine 2006 des unabhängigen Abfüllers The Whisky Chamber aus Rheinfelden wie frischgebrühter Kaffe aus. Eine Wahnsinnsfarbe, die auch im Glas noch kräftig und dunkel bleibt und mich hier an Kamillen- oder lange gezogenen Kräutertee erinnert. Reifen durfte dieser Whisky in einem First Fill Oloroso-Sherryfass, das von Thomas Ide, dem Gründer von The Whisky Chamber, selbst in der Destillerie befüllt wurde. Da es sich um eine Einzelfassabfüllung aus einem ex-Sherry Hogshead handelt, ist die Flaschenzahl auf 462 limitiert. Ich hatte unglaubliches Glück, noch eine Flasche direkt bei Thomas Ide für 59 Euro zu ergattern. Wie für die TWC-Abfüllungen üblich, kommt der Whisky in einer schmucken 0,5 l-Flasche an.
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Whisky-Vorstellung: Glenburgie 2008, Duncan Taylor (The Octave), 55,7%vol.

Glenburgie 2008 (Duncan Taylor)
Glenburgie 2008 (Duncan Taylor – The Octave)

Der Glenburgie 2008 wurde vom unabhängigen Abfüller Duncan Taylor ausschließlich für den deutschen Markt abgefüllt und erschien Ende August im Fachhandel. Nach sechs Jahren in Eichenfässern wurde der Single Malt für drei Monate in einem Sherry-Octavefass ausgebaut. In dieser Zeit hat er eine fantastisch dunkle Farbe angenommen, mit einem seidigen Mahagoniton, der selbstverständlich nicht durch Zuckerkulör verstärkt wurde. Denn der Glenburgie kommt direkt aus dem Fass: Ungefärbt und unfiltriert in Fassstärke mit 55,7%vol. Da es sich um die Einzelfassabfüllung eines Octavefasses handelt, ist der Glenburgie 2008 auf 102 limitiert. Ich konnte eine Flasche bei Andreas Hertl (Scotch Broth Fürth) für 69 Euro kaufen.
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Newsletter 02/2015

Liebe Whisky-Freunde,
ich möchte Euch gerne ein paar Neuigkeiten aus der Welt des Whiskys mitteilen und schicke Euch deshalb diesen Spätsommer-Whisky-Newsletter 2015. Vielleicht findet Ihr ja den ein oder anderen interessanten Tipp.
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