Whisky-Vorstellung: Glen Grant 1995/2017, The Maltman, 53,1% Vol.

Glen Grant 1995/2017 (The Maltman)

Das Feuer prasselt im Kamin, während die Temperaturen draußen Tag für Tag immer tiefer sinken. Es ist die Zeit im Jahr, in der es ganz besonders viel Freude macht, ein Glas Whisky zu genießen. Auf dem Tisch steht eine Schale rotbackiger Äpfel und im Schein des Feuers funkelt ein Speyside Single Malt im Glas. Gebrannt wurde dieser Whisky im Juli 1995 in der Glen Grant Distillery, die in der Mitte des 19. Jahrhunderts in der Stadt Rothes gegründet wurde. Abgefüllt wurde erin der “The Maltman”-Serie des unabhängigen Abfüllers Meadowside Blending aus Glasgow. “Whisky-Vorstellung: Glen Grant 1995/2017, The Maltman, 53,1% Vol.” weiterlesen

Genießen für einen guten Zweck: Das Benefiz-Whiskytasting des Hawelti e.V.

Beim dritten Benefiz-Tasting des Hawelti e.V. stehen kuriose Abfüllungen auf dem Programm.
Foto: Hawelti e.V.

Zugegeben: Schottland und Äthiopien haben wohl nicht sonderlich viel gemeinsam. Dem Nürnberger Hawelti e.V. gelingt es dennoch, mit Hilfe des Whiskys eine Brücke zwischen beiden Ländern und Kulturen zu schlagen. Denn der Verein leistet auch durch seine Benefiz-Whiskytastings und durch Fassteilungen einen Beitrag zur Finanzierung von Hilfsprojekten in der nordäthiopischen Stadt Axum. Bereits zum dritten Mal veranstaltet der Verein um seinen Vorsitzenden Marcel Heuer in diesem Herbst ein Benefiz-Dinner. Internationale Whisk(e)ys treffen dabei auf äthiopische Küche und südafrikanische Weine. Unterstützt wird der Verein dabei unter anderem von den Whiskyfreunden Noris. “Genießen für einen guten Zweck: Das Benefiz-Whiskytasting des Hawelti e.V.” weiterlesen

Whisky-Vorstellung: Glen Moray 1998/2017, Malts of Scotland, 54,8% Vol.

Glen Moray 1998/2017 (Malts of Scotland)

Bier und Single Malt Whisky haben eine Menge gemeinsam. Wasser, Gerstenmalz und Hefe sind ihre entscheidenden Zutaten. Dass es manchmal nur ein relativ kleiner Schritt von der Brauerei zur Whiskybrennerei ist, zeigt auch die Geschichte der schottischen Glen Moray Distillery. Ursprünglich als Brauerei gegründet wurde sie 1897 zu einer Brennerei umgebaut. Neben dem breiten Kernportfolio an Eigenabfüllungen gibt es hin und wieder auch unabhängige Abfüllungen der Glen Moray Distillery. Der hier vorgestellte Single Malt wurde 1998 destilliert und im Sommer 2017 vom independent bottler Malts of Scotland abgefüllt. Rund 19 Jahre schlummerte der Whisky in einem frischen Sherry Hogshead. “Whisky-Vorstellung: Glen Moray 1998/2017, Malts of Scotland, 54,8% Vol.” weiterlesen

Whisky-Vorstellung: Glendronach 1994/2017, Malts of Scotland, 55,5% Vol.

Glendronach 1994/2017 (Malts of Scotland)

Thomas Ewers, der Gründer und Eigentümer des Paderborner Unternehmens Malts of Scotland, hat ein Händchen für außergewöhnlich gute Single Malts. Anfang 2017 wurde er bereits zum dritten Mal mit dem Titel “Independent Bottler of the Year” ausgezeichnet. Kein anderes Unternehmen hat diese Auszeichnung so oft erhalten – auch kein schottisches.

Der hier vorgestellte Single Maltstammt aus der in der Speyside gelegenen Glendronach Distillery. Gebrannt wurde der Whisky 1994 und reifte anschließend für rund 23 Jahre in einem Oloroso Sherry Hogshead, bevor er 2017 mit natürlicher Farbe und nicht kühlfiltriert abgefüllt wurde. “Whisky-Vorstellung: Glendronach 1994/2017, Malts of Scotland, 55,5% Vol.” weiterlesen

Whisky-Vorstellung: Bunnahabhain 1990, Alambic Classique – Rare & Old Selection, 56% Vol.

Bunnahabhain 1990 (Alambic Classique – Rare & Old Selection)

Bunnahabhain ist die nördlichste der acht produzierenden Brennereien auf der schottischen Insel Islay. Die Ende des 19. Jahrhunderts gegründete Brennerei produziert in der Regel ungetorfte Single Malts. Damit unterscheiden sich Bunnahabhain Single Malts von den allermeisten anderen Islay Single Malts.

Der hier vorgestellte Single Malt stammt aus dem Fasslager des unabhängigen Abfüllers Alambic Classique, der zu den ältesten independent bottlers Deutschlands gehört. Lange bevor (fassstarke) Single Malts im Trend lagen, begann Hermann Suppanz damit, solche Whiskys abzufüllen. Diese Erfahrung und ein über Jahrzehnte aufgebauter Bestand an Whiskyfässern machen es möglich, dass in der “Rare & Old Selection” immer wieder außergewöhnliche Single Malts abgefüllt werden können. Im Fall des vorgestellten Whiskys handelt es sich um einen Bunnahabhain, der 1990 destilliert und 2017, nach gut 26 Jahren in einem ehemaligen Sherryfass, abgefüllt wurde. “Whisky-Vorstellung: Bunnahabhain 1990, Alambic Classique – Rare & Old Selection, 56% Vol.” weiterlesen

Whisky-Vorstellung: Pulteney Distillery 2007/2017, A.D. Rattray, 58,4% Vol.

Pulteney Distillery 2007/2017 (A.D. Rattray)

Die Geschichte des unabhängigen Abfüllers A.D. Rattray wurzelt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als Andrew Dewar Rattray ein Import- und Handelsunternehmen für Tee, Wein, Spirituosen und Olivenöl gründete. Bis in die 1920er Jahre wurden auch Whiskys vertrieben, bevor sich das Unternehmen in der Wirtschaftskrise jener Zeit zerschlug. Erst seit 2002 spielt der Name A.D. Rattray in der Whiskywelt wieder eine größere Rolle. Damals stieg Tim Morrison, ein Nachfahre von Andrew Dewar Rattray, als unabhängiger Abfüller ins Whiskygeschäft ein. Seitdem erscheinen unter dem Label A.D. Rattray regelmäßig Einzelfasswhiskys, die mit natürlicher Färbung, ohne Kühlfiltrierung und in Fassstärke abgefüllt werden. “Whisky-Vorstellung: Pulteney Distillery 2007/2017, A.D. Rattray, 58,4% Vol.” weiterlesen

Whisky-Vorstellung: Aberlour 2006/2017, The Whisky Chamber, 54,1% Vol.

Aberlour 2006/2017 (The Whisky Chamber)

Die in der schottischen Speyside gelegene Brennerei Aberlour ist vor allem für ihre sherrylastigen Whiskys aus der a’bunadh-Serie (gälisch für “der Ursprung) bekannt. Einen ganz anderen Charakter als diese Abfüllungen aus 1st Fill Sherryfässern besitzt der hier vorgestellte Aberlour 2006, den der unabhängige Abfüller The Whisky Chamber im Frühjahr 2017 auf den Markt brachte. Denn dieser Single Malt reifte für gut zehn Jahre in einem ex Bourbon Barrel und wurde anschließend als Einzelfasswhisky mit einer Fasstärke von 54,1% Vol. abgefüllt. “Whisky-Vorstellung: Aberlour 2006/2017, The Whisky Chamber, 54,1% Vol.” weiterlesen

Whisky-Vorstellung: Irish Diamonds 2005, Small Batch No. 3, Alambic Classique, 59,0% Vol.

Irish Diamonds 2005, Small Batch No. 3 (Alambic Classique)

Es war der 17. März 2017, St. Patrick`s Day, als ich die “Irish Diamonds”-Serie von Alambic Classique kennen lernte. Kein anderer Tag hätte besser passen können, um diese Abfüllungen irischer Single Malts zu probieren, mit denen der unabhängige Abfüller Alambic Classique aus Bad Wörishofen neue Wege beschreitet. Zum ersten Mal füllte das Label drei irische Einzelfasswhiskeys ab. Alle drei Bottlings wurden 2005 gebrannt und stammen aus derselben Distillery, die allerdings nicht auf dem Etikett genannt werden darf. Der hier vorgestellte zwölfjährige Irish Single Malt (Irish Diamonds 2005 Small Batch No. 3) wurde für zwei Jahre in einem ehemaligen Bordeaux Rotweinfass nachgereift. “Whisky-Vorstellung: Irish Diamonds 2005, Small Batch No. 3, Alambic Classique, 59,0% Vol.” weiterlesen

Fränkischer Whisky mit schottischem Charakter: Elch Whisky Thuisbrunn feiert seine Premiere

Georg Kugler (links) und Harald Schieder präsentieren den ersten Elch Whisky “Torf vom Dorf”.

Das Whiskyland Franken ist um ein Juwel reicher. Am 21. Juli 2017 feierte der Thuisbrunner Elch Whisky seine Premiere. Zehn Jahre nach Eröffnung seiner Brauerei präsentierte Braumeister und Edelbrandsommelier Georg Kugler den rund 600 Gästen seine ersten drei Abfüllungen: „Fass Nr. 1“, „Fass Nr. 8“ und seinen ersten „Torf vom Dorf“. “Fränkischer Whisky mit schottischem Charakter: Elch Whisky Thuisbrunn feiert seine Premiere” weiterlesen

Whisky-Vorstellung: Glenallachie 2008, Whisky-Club Fränkische Schweiz, Club Whisky No. 2, 60,1%Vol.

Glenallachie 2008 (Whisky Club Fränkische Schweiz - Club-Whisky No. 2)
Glenallachie 2008 (Whisky Club Fränkische Schweiz – Club-Whisky No. 2)

Das Verkosten von Whisky kann manchmal richtig anstrengend sein. Vor allem dann, wenn man unter verschiedenen Whiskys am Ende einen Sieger auswählen soll.

Für unseren zweiten Club-Whisky standen insgesamt vier Single Malts zur Auswahl (zwei schottische und zwei irische). Die Qualität stimmte bei allen und jeder Whisky schickte seinen eigenen, unverwechselbaren Charakter ins Rennen. Durchgesetzt hat sich schließlich ein 8-jähriger Single Malt aus der schottischen Speyside – auch wenn die Entscheidung sehr knapp war. “Whisky-Vorstellung: Glenallachie 2008, Whisky-Club Fränkische Schweiz, Club Whisky No. 2, 60,1%Vol.” weiterlesen